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Wie Burger King UK einen datenbasierten Ansatz für Lieferantenrisiken entwickelt und ihn im gesamten Unternehmen durchsetzt

Burger King UK betreibt eine der bekanntesten Schnellrestaurantketten Großbritanniens mit einer Lieferbasis von etwa 70–80 direkten Lieferanten in den Bereichen Lebensmittel, Verpackung und Logistik.

Die Herausforderung

Da die Erwartungen der Kunden an verantwortungsbewusste Beschaffung weiter stiegen und das regulatorische Umfeld rund um die Menschenrechts-Due-Diligence immer stärker definiert wurde, sah Burger King UK die Chance, die bestehende Lieferantenaufsicht auf die nächste Stufe zu heben.

Das Ziel war es, von einer soliden Grundlage zu einem strukturierteren, datenbasierten Ansatz überzugehen: einem, der über eine direkte Lieferbasis von etwa 70–80 Lieferanten konsistent skalieren kann, gezieltere Einbindung ermöglicht und Teams im gesamten Unternehmen einen gemeinsamen Rahmen bietet.

Eine praktische frühe Frage war ebenfalls die Kartierung: zu verstehen, welche Anbieter bereits auf gemeinsamen Plattformen aktiv sind und wo der Einsatz zuerst konzentriert werden sollte. Dieses Bild klar zu bekommen, war der Ausgangspunkt für alles, was folgte.

Die Lösung

Burger King UK wählte Sedex, um eine konsistente, datenbasierte Grundlage für die Due Diligence der Lieferkette zu schaffen. Dies vereinte die SAQ-, SMETA-Audits und Sedex' kombinierte Risikobewertung zu einem einzigen, zusammengefassten Ansatz.

Ein praktischer früher Schritt war die Nutzung des Lieferantenvergleichsdienstes von Sedex, um herauszufinden, welche Anbieter bereits auf der Plattform aktiv waren. Etwa ein Drittel war bereits auf Sedex, was bedeutete, dass bestehende Auditdaten und SAQ-Antworten sofort genutzt werden konnten. Dies beschleunigte den Prozess und ermöglichte es dem Team, neue Anstrengungen dorthin zu konzentrieren, wo sie wirklich benötigt wurden.

Von dort aus nutzte das Team Sedex-Tools, um die Sichtbarkeit der gesamten Lieferbasis aufzubauen und zu vertiefen: SAQs, um ein erstes Bild der Lieferantenpraktiken zu erstellen, SMETA-Audits, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu validieren und zu bewerten, sowie kombinierte Risikobewertungen, um über hochrangige Annahmen hinauszugehen und vor Ort Einblicke zu erhalten.

"Wir verwenden den kombinierten Sedex-Risikoscore, um Risiken in unserer gesamten Lieferkette zu verstehen… Es berücksichtigt nicht nur Länder- und Branchenrisiken, sondern auch standortbezogene Eigenschaften wie Managementsysteme und Prüfungsleistung. Das hilft uns, das Engagement dort zu priorisieren, wo es am dringendsten benötigt wird, und gezielte Aktionspläne für Lieferanten zu entwickeln."

Rita Luk, Responsible Business Assistant, Burger King UK

Intern half die Konsistenz der Sedex-Daten, eine gemeinsame Risikosprache zu etablieren. Dies erleichterte es den Beschaffungs-, Beschaffungs- und verantwortungsvollen Geschäftsteams, sich auf Prioritäten abzustimmen und nach demselben Bild zu handeln.

"Es schafft eine einheitliche interne Sprache rund um Risiken und unterstützt die Entscheidungsfindung in verschiedenen Teams."

Rita Luk, Responsible Business Assistant, Burger King UK
  • 70–80 direkte Lieferanten werden nun innerhalb eines einzigen Risikorahmens verwaltet
  • ~35 % der Lieferanten, die bereits in Sedex sind, was die Einarbeitung vom ersten Tag beschleunigt
  • Sichtbarkeit von Risikorisiken auf Standortebene über Länder- und Branchenannahmen hinaus

Der Wechsel zu einem datenbasierten Ansatz hat die Art und Weise verändert, wie Burger King UK mit seinen Lieferanten umgeht. Das Team hat sich von breiter Öffentlichkeitsarbeit hin zu gezielten Aktionsplänen auf Basis tatsächlicher Risikobelege gestellt. Lieferanten mit höherem Risiko und höheren Ausgaben werden nun systematisch identifiziert und priorisiert, wobei kollaborative Sanierung in den Prozess integriert ist, anstatt nachträglich zu ergänzen.

"Wir sehen dies als Teil einer kontinuierlichen Verbesserungsreise. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um etwaige Risikofeststellungen zu beheben und deren Menschenrechtspraktiken zu stärken."

Rita Luk, Responsible Business Assistant, Burger King UK

Über die Kernplattform hinaus hat Burger King UK auch Mehrwert aus der breiteren Sedex-Community gezogen. Das Team hat an Präsenzveranstaltungen wie Xchange UK teilgenommen, an Schulungen teilgenommen und die Berichtstools genutzt, um Lieferantendaten über die Zeit zu verfolgen und zu analysieren.

"Ich würde sehr empfehlen, an den Präsenzveranstaltungen der Community wie Xchange UK teilzunehmen. Wir fanden es wirklich wertvoll."

Rita Luk, Responsible Business Assistant, Burger King UK

Burger King UK verweist auf zwei Grundlagen, die den Unterschied gemacht haben: Zunächst mit einer klaren Basislinie der Lieferantendaten zu beginnen, bevor man versucht, zu priorisieren, und Risikoerkenntnisse zu nutzen, um das Engagement zu fokussieren, anstatt die Anstrengungen gleichmäßig auf die Lieferbasis zu verteilen. Der Lieferantenvermittlungsdienst war ein praktischer früher Erfolg. Das bedeutete, dass das Team nicht bei Null anfing und die Onboarding-Energie dorthin lenken konnte, wo sie die größte Wirkung hatte.

Burger King UK erweitert weiterhin die Abdeckung der Anbieter auf der Plattform, vertieft die Zusammenarbeit mit höherrisikoreichen Lieferanten und nutzt Datenerkenntnisse, um gezieltere Maßnahmen zu fördern. Da Menschenrechts-Due-Diligence-Gesetze, einschließlich der EU-Richtlinie zur Corporate Sustainability Due Diligence, die Erwartungen an Gastronomieunternehmen in komplexen internationalen Lieferketten erhöhen, positioniert die geschaffene strukturierte Grundlage Burger King UK nun, diese Anforderungen mit Zuversicht zu erfüllen statt aufzuholen.

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